Rechnet sich eine PV-Anlage?

Dies ist wohl die am häufigsten gestellte Frage. Gemeint ist damit, kann ich mit meiner PV-Anlage Gewinn machen? Rechnen tut sich eine PV-Anlage ab dem Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme, denn ab diesem Zeitpunkt wird saubere Energie erzeugt. Abhängig von einigen Parametern (wie Standort, notwendige Unterkonstruktion, Förderung …) erwirtschaftet man mit einer PV-Anlage nach einigen Jahren einen Gewinn und dies für weitere zumindest 25 Jahre.


Der optimale Standort?

… wenn die Solarmodule mit 28° Neigung nach Süden aufgestellt werden können (z.B. auf einem Hausdach) … wenn ganzjährig keine Verschattung vorliegt (auch nicht durch Strommasten oder Antennenmasten etc.) Im Normalfall wird man nicht über den optimalen Standort verfügen. Das heißt aber noch lange nicht, dass eine Anlage nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden kann.


PV-Anlagenüberprüfung

Mittels I/U-Kennlinienvermessung einzelner Module und auch ganzer Generatorstränge kann man sich ein Bild über den Zustand der Anlage machen und etwaige Fehler bzw. Degradationserscheinungen rechzeitig erkennen.


Geschichte der Photovoltaik

Sie ist seit 1958 zunächst in der Energieversorgung von Weltraumsatelliten mittels Solarzellen im Einsatz. Inzwischen wird sie zur Stromerzeugung auf der ganzen Welt eingesetzt, mit einer derzeit installierten Leistung von ca. 67 GWp ([link|http://www.volker-quaschning.de/datserv/pv-welt/index.php], Stand 2011) und einer Zuwachsrate in den letzten 10 Jahren zwischen 20 und 81 %. Photovoltaik findet man auf Dachflächen, auf Freiflächen, bei Parkscheinautomaten, an Schallschutzwänden etc. Der Name setzt sich aus den Bestandteilen Photos – das griechische Wort für Licht – und Volta – nach Alessandro Volta, einem Pionier der Elektrotechnik – zusammen.